ROHKUNSTBAU-Projekt GenArt:Jugendliche führen Jugendliche durch die aktuelle Ausstellung „Die Kunst desÜberschreitens“
Ist das Kunst, oder kann das weg? Aber was ist daran Kunst? Und was will mir dieses Kunstwerk überhaupt sagen? Um solche Fragen ging es diesen Sommer in drei Jugendworkshops beim ROHKUNSTBAU im Schloss Altdöbern. Der Verein der Freunde des ROHKUNSTBAU hatte Jugendliche eingeladen, sich mit zeitgenössischer Kunst auseinanderzusetzen. Ziel der „GenART“ überschriebenen Workshops war es, dass die Jugendlichen anschließend in der Lage sein sollten, andere Jugendliche qualifiziert durch die aktuelle Ausstellung zu führen.
„Die Kunst des Überschreitens“ – so lautet der Titel des diesjährigen ROHKUNSTBAU, bei dem 16 internationale Künstlerinnen und Künstler ihre Werke ausstellen. Insgesamt 13 Jugendliche aus Berlin, Brandenburg und Sachsen kamen zu den GenArt-Workshops ins Schloss Altdöbern und wurden von Inka Thunecke vom Verein der Freunde des ROHKUNSTBAU zunächst durch die Ausstellung geführt. An anschließend übernahm der Tübinger Philosophen Martin Böhler und machte die Jugendlichen tiefer mit der Welt der Kunsttheorie, den Methoden der Werkbetrachtung und mit dem philosophischen Hintergrund der Ausstellung vertraut. Bei den Workshops war auch jeweils eine Künstlerin oder ein Künstler aus der Ausstellung zugegen, um auf die Fragen einzugehen. Über ihre Werke in der Ausstellung diskutierten Erez Israeli, Denise Flamme und Ulrich Vogl mit den Jugendlichen.
Das ROHKUNSTBAU-Projekt GenARt ist ein voller Erfolg. Bereits Mitte Juli führten die ersten Jugendliche andere Jugendliche im Rahmen der Parksommerträume in Altdöbern durch die Ausstellung. Seitdem haben weitere Führungen von Jugendlichen für Jugendliche stattgefunden.
